
Sonderregale und Sonderlösungen
Sonderregale werden dort eingesetzt, wo Standardlösungen nicht ausreichen. Die Systeme werden passend zum Lagergut, zur Bedienung und zur vorhandenen Fläche geplant – Ziel ist immer: Material sicher lagern, gut erreichbar halten und Abläufe erleichtern.
| Systeme | Kassettenregale, Schubfachregale, Palettenauszüge, Roll-out-Regale |
| Lagergut | Rohre, Profile, Langgut, Bleche, Platten, schwere Einzelteile |
| Bedienung | manuell, mit Stapler, Kran oder Hebezeug |
| Planung | individuell nach Material, Gewicht, Zugriff und Platz |
| Einsatz | Lager, Werkstatt, Produktion, Metallbau, Instandhaltung |
Wann sich ein Sonderregal rechnet
Sonderregale kosten mehr als Standardware. Sie lohnen sich dann, wenn das Standardregal den Betrieb ausbremst. Die typischen Auslöser sehen wir immer wieder: Bleche, die zu zweit vom Stapel gezogen werden müssen. Rohre, die beim Herausziehen die darüberliegende Lage mitnehmen. Formen und Werkzeuge, die selten gebraucht werden, aber sofort greifbar sein müssen. Wenn zwei Leute Material bewegen, wo einer reichen würde, ist der Mehrpreis meist in wenigen Monaten wieder drin.
Wie wir vorgehen
Für den Anfang genügt eine Materialliste mit Abmessungen und Gewichten und ein paar Handyfotos vom Ist-Zustand. Daraus entsteht ein Vorschlag mit Flächenbedarf, Zugriffsart und Bedienung. Erst danach geht es an Konstruktion und Statik.
Systeme, die wir häufig einsetzen
- Kassettenregale für Bleche und Platten – jede Kassette lässt sich einzeln herausziehen
- Schubfachregale für Werkzeuge, Formen und Ersatzteile mit hohem Gewicht
- Palettenauszüge, wo an der Palette gearbeitet wird statt sie nur zu lagern
- Roll-out-Systeme für Langgut, das seitlich nicht zugänglich ist
- Wabenregale für Rohre und Stangen in kleinen Stückzahlen je Sorte
